Eine wahre Story

Wir sind gerade auf Big Island, der größten Insel von Hawaii gewesen, als es passierte, dass eigentlich nichts passierte.

Es war der 27.10.12 und wir sind in ein wunderschönes Riff gefahren, um dort zu schnorcheln. Es war herrlich, wir mussten mit Kayaks hin paddeln und  haben  auch Delphine gesehen, konnten sogar mit ihnen schwimmen. Toll!

Als wir zurück ins Hotel kamen, war es schon dunkel, 8:45 pm und wir wollten noch einmal im Hotelpool schwimmen. Wir richteten unsere Handtücher, als eine schrille laute Sirene  uns aufmerksam machte. Wir öffneten die Balkon Tür und uns vielen fast die Ohren ab. 

Ich und Mama liefen zur Lobby und fragten einen Mann was das bedeute. Er sagte das ist eine Tsunami Warnung. In Kanada war ein Erdbeben und wenn dort eines ist, ist hier ein Tsunami. Diese Sirene heulte, damit die Leute wissen, dass sie ihre Häuser räumen sollten. Wir schwammen noch einmal im Hotelpool und schalteten dann Fernsehen an. Die Nachrichten sagten, dass in Honolulu schon Bäume unter Wasser stehen.

Um 10:15 pm sollte die Welle kommen und jetzt war es schon 9:37 pm. Wir waren alle sehr aufgeregt und niemand wusste, wie hoch die Welle werden kann.

Nun war es 10 Uhr. Die unteren 4 Stockwerke waren schon evakuiert worden. Wir wohnten im 5. Stock und sind dann auf die große Terrasse (Ocean Terrace) gegangen. Jedes Stockwerk hatte eine riesige Terrasse mit Sesseln und Cafés. Papa kam etwas später nach und sagte, dass die Welle doch erst gegen 10:20 pm kommen würde. Wir hatten von dort aus einen tollen Blick auf den Strand und wir warteten und warteten….

10:35 verging, 10:45 verging und langsam wurden wir ungeduldig, weil nichts passierte. Manchmal flog ein Hubschrauber vorbei und die Sirene heulte wieder. Wir wurden müde und um 11:00 pm gingen wir aufs Zimmer.

Am nächsten Morgen ging ich mit Papa an den Strand.

Wir waren gespannt, wie er aussehen würde. Man sah, dass das Wasser ihn ganz überspült hatte. Sonst war nichts passiert. War ich und Simon vielleicht enttäuscht! Mama und Papa haben sich  aber gefreut.

3 Gedanken zu “Eine wahre Story

  1. schön geschrieben Hanna :)

    aber auch ich bin froh, dass nichts weiter passiert ist – ich glaube eure Zeit dort wird auch ohne Tsunami unvergesslich :)

  2. Hoi Hanna,
    schon länger her, immer noch aufregend (kein Tsunami is auch n Tsunami)!
    Ihr erlebt so schöne Dinge. Danke für diesen Bericht!
    Liebe Grüße von Maria

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *